Plastische Chirurgie, ästhetische Chirurgie und Schönheitschirurgie: Hier finden Sie wichtige Informationen zu den Themen Schönheitsoperation und Plastischer Chirurg, diese werden für Sie wichtig sein, wenn Sie die Leistung eines Schönheitschirurgen in Anspruch nehmen wollen.

Haartransplantation | Eigenhaartransplantation bei Haarausfall

Eine Haarverpflanzung kann zwischen 2 und 6 stunden dauern. Normalerweise reicht dabei eine örtliche Betäubung.
Bei einer Eigenhaartransplantation werden Anteile der noch vorhandenen Haare nach einem individuellen Plan so versetzt, dass sich eine gleichmäßigere Verteilung ergibt. Hautbereiche aus dem Hinterhaupt eignen sich besonders für eine Haartransplantation, da dort aufgrund der geringen mechanischen Belastung nur ein geringer Haarausfall stattfindet. Je nachdem, auf welcher Fläche die Haarwurzeln noch unversehrt sind, kann manchmal eine umfassende Eigenhaartransplantation vorgenommen werden, oft jedoch nur eine teilweise Verbesserung des kahlen Zustandes.

Vor einem Eingriff müssen die Harre kurz abgeschnitten werden. Für die Transplantation wird ein längliches Hautstück von der Hinterkopfstelle, an der sich noch intakte Haarwurzeln befinden, abgetrennt. Dieser wird in so genannte mittlere Hautteile mit Haarwurzeln zergliedert. Dann werden die einzelnen Hautteile in die vorher vorbereitenden Gebiete eingesetzt. Der Schnitt wird so gesetzt, dass er an der natürlichen Hautlinie verläuft.

Im Normalfall werden die Transplantate von der Kopfhaut wieder angenommen, und kleine Blutgefäße bilden sich zur Verbindung aus. Das Anwachsen geschieht innerhalb von zwei bis drei Tagen. Die Erfolgsrate bei der Harrtransplantation liegt bei 95%. Im Heilungsprozess bildet sich meist Schorf, der nach ein bis zwei Wochen von alleine abfällt.

In manchen Fällen kann es zu Infektionen, Entzündungen und Wundheilungsstörungen kommen. Bei ungünstigem Verlauf ist es möglich, dass ein Transplantat nicht angenommen wird und das Gewebe abstirbt. Überschießende Narbenbildung kann zu Schmerzen führen. Durch den Eingriff kommt es zur Durchtrennung von Gefäßen und Nerven, daher können Blutungen, Nachblutungen sowie Sensibilitätsstörungen auftreten. Geringe Probleme wie Schwellungen, Schmerzen und Krustenbildungen verschwinden in der Regel nach kurzer Zeit. Auch kann in der Folgezeit stärkerer Haarausfall vorkommen, der sich nach ein paar Monaten wieder bessert. Allergische Reaktionen auf bei der Operation verwendete Materialien und Substanzen sind ebenfalls möglich. Bei Auffälligkeiten und Beschwerden sollte der behandelnde Arzt informiert werden.