Plastische Chirurgie, ästhetische Chirurgie und Schönheitschirurgie: Hier finden Sie wichtige Informationen zu den Themen Schönheitsoperation und Plastischer Chirurg, diese werden für Sie wichtig sein, wenn Sie die Leistung eines Schönheitschirurgen in Anspruch nehmen wollen.

Oberschenkelstraffung


 In zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität. Ist die Elastizitätsgrenze erreicht, zeigen sich zuerst im Bereich der Oberschenkelinnenseiten Hautüberschüsse, die durch Diät oder durch Sport nicht zu beseitigen sind. Nach einer starken Gewichtsabnahme ist die Hauterschlaffung sehr ausgeprägt.
Bei einem lokalisierten Fettüberschuss mit noch relativ elastischer Haut ist eine Oberschenkelstraffung nicht notwendig. And dieser Stelle ist die Fettabsaugung eine geeignete Maßnahme. Die so genannten Reiterhosen, Hautschlaffheit an der Oberschenkelinnenseite oder Hauterschlaffung im Gesäßbereich können mit Hilfe einer operativen Oberschenkelstraffung beseitigt werden.
Meist werden Oberschenkelstraffungen in Kombination mit Fettabsaugung durchgeführt. Dies erzielt ein optimales ästhetisches Ergebnis.
In der Regel erfolgt die Operation stationär und in Allgemeinnarkose. Es sollte mit einem Aufenthalt von 1-2 Tagen gerechnet werden. In seltenen Fällen wird die Operation auch Ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Eingriff dauert ca. 2-2,5 Std. Je nach Operationstechnik resultiert die Narbe.  Aus hygienischen Gründen wird in der Narkose, für 1-2 Tage, ein Blasenkatheter gelegt.
Bei Reiterhosen wird durch einen kleinen Hautschnitt in der Po-Falte Fett abgesaugt. Bei zusätzlicher Hauterschlaffung muss hier noch eine Straffungsoperation vorgenommen werden. Vor verschließen der Wunde, werden dünne Drainageschläuche verlegt, damit das Wundsekret ablaufen kann. Diese werden dann nach ca. 2-3 Tagen wieder entfernt.
Nach dem eingriff wird ein Kompressionsverband, -mieder angelegt.
Bei Straffung der Oberschenkelinnenseite verläuft die Narbe in der Regel halbmondförmig von der Leiste zur Gesäßfalte. Selten kann es während der Operation zu starken Blutungen oder Hautschäden kommen.
An Nerven und Weichteilen kann es zu Druckschäden kommen. Diese bilden sich aber in der Regel innerhalb weniger Wochen wieder zurück.
Nach der Operation kann es zu Blutergüssen oder Nachblutungen kommen. Bei Nachblutungen ist möglicherweise ein weiterer Eingriff erforderlich.
Im Bereich der Wundränder können sich Taubheitsgefühle einstellen, die aber im normal Fall nach einigen Monaten wieder verschwinden..
Ebenfalls im Bereich der Wundränder kann es zu Durchblutungs- und Wundheilstörungen kommen, die evtl. breitere Narben verursachen. Dies könnte einen weiteren Korrektureingriff erfordern. Ebenfalls können die Wundränder bei zu starker oder zu früher Bewegung aufreißen. Nach dem Eingriff sollte ca 2-3 Wochen Genesung eingeplant werden. Es sollte auch mindestens 6-8 Wochen auf Sport oder andere Körperliche Anstrengungen verzichtet werden. Außerdem sind in den ersten 6 Monaten direkte Sonnenbestrahlungen zu vermeiden, da es sich die Narben sonst bräunlich verfärben können